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News und Spielberichte

20 Jahre Frauenfußball und 65 Jahre Vereinsleben

Der FSV Schlottwitz hat in diesem Jahr gleich zwei Gründe zum Feiern.

Der Verein feiert 65 Jahre Bestehen und die Frauenmannschaft gibt es nun bereits seit 20 Jahren. Aus diesen Gr&uum...

Der FSV Schlottwitz hat in diesem Jahr gleich zwei Gründe zum Feiern.

Der Verein feiert 65 Jahre Bestehen und die Frauenmannschaft gibt es nun bereits seit 20 Jahren. Aus diesen Gründen findet in der Zeit vom 18. bis 25. Juni eine "Festwoche" in Schlottwitz statt. Groß und Klein sind an allen Tagen gern gesehen!

Folgende Programmpunkte sind geplant:

Samstag, 18.06.

17.00 Uhr Frauenfußballturnier

Traditionstreffen der alten Frauenmannschaft unter Leitung von Michael G.

Montag, 20.06.

16.30 Uhr Bambinispiel:      FSV Schlottwitz - SV Einheit Bahrathal/Berggießhübel

Dienstag, 21.6.

16.30 Uhr E-Jugend-Spiel:   FSV Schlottwitz - SV Einheit Bahrathal/Berggießhübel

Mittwoch, 22.06.

18.00 Uhr Feierstunde in der Kegelbahn für geladene Gäste

Donnerstag, 23.06.

16.30 Uhr DFB-Mobil für den gesamten Nachwuchsbereich und TR

Teilnehmende Kinder zwischen 5 und 9 Jahre

Freitag, 24.06.

18.30 Uhr Altherren-Spiel:    Spgm Mühlbach/Schlottwitz - SV Hermsdorf

Samstag, 25.06.

Ab 10.00 Uhr Spielmobil mit Hüpfburg

Ab 10.00 Uhr Beachsoccer-Turnier auf dem Parkplatz an Vereinshaus

Teilnehmer      10.00 Uhr         E-Jugend

                  ab 14.00 Uhr         B-Jugend

Ab 14.00 Uhr Modellautoführung vom Geschäft Weidig (Glashütt)

15.00 Uhr Traditionsspiel des alten Bezirksklasseteams

31.05.2016 12:04 Uhr
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Der Pokaltraum lebt nur 45 Minuten weiter!

Es war endlich wieder soweit. Die nächste Pokalrunde stand an, immerhin bereits das Viertelfinale. Das Los bescherte uns l...

Es war endlich wieder soweit. Die nächste Pokalrunde stand an, immerhin bereits das Viertelfinale. Das Los bescherte uns leider ein Auswärtsspiel und das auch noch gegen einen "alten Bekannten", die SG Gebergrund Goppeln. In der laufenden Saison hatte man sich da bereits eine 5:0-Klatsche abgeholt. Doch auch die Gastgeber waren gewarnt, denn immerhin kickte der FSV in der Vorrunde den Tabellenzweiten der Parallelstaffel, die SV Grün-Weiß Ebersbach, aus dem Wettbewerb. So erschien alles wie gemacht für einen packenden Polalkrimi. Einzig die Personalsituation des FSV ließ zu wünschen übrig. Nur sechs fitte Spielerinnen standen Trainer Walther zur Verfügung, dazu gesellte sich die angeschlagene Kliemt um immerhin vollzählig antreten zu können. Diese rückte zu Glöß und Lohse in den Sturm und etwas überraschend schloß Top-Torjägerin Dittrich die Lücke in der Abwehr, die durch den Ausfall von Nitzsche entstanden war.


Rein ins Spiel und sofort pressten die Hausherrin munter los. Die Goppelnerinnen wollten hier von Beginn an zeigen wer "Herr" im Hause ist. Doch trotz optischer Überlegenheit gab's die Chancen vorerst auf der anderen Seite. Unsere Mädels konzentrieren sich voll und ganz auf schnell vorgetragene und schnörkellose Konter. Zumeist über die wieselflinke Lohse, die die Gastgeber in der Anfangsphase nie in den Griff bekammen. Leider fehlte ihr vorerst noch etwas die Feinjustierung beim Abschluss. Die Gastgeber ihrerseits kamen dann doch 2-3 mal gefährlich vors Tor unserer Mädels, doch entweder hielt Keeperin Jahn oder eine andere Schlottwitzerin konnte noch ein Bein dazwischen werfen. So wie in der 27. Minute als Glöß und Görsch ihre Gegenspielerin erfolgreich unter Druck setzten und ihr den Ball abjagten. Sofort startete Lohse in der Hoffnung das Görsch nur auf diesen Moment gewartet hat, um einen ihrer gefürchteten Steilpässe zu spielen und sie sollte sich nicht umsonst auf den Weg machen. Ein gefühlvoller Pass in die Schnittstelle genügte und Lohse war ganz allein auf weiter Flur, behielt die Ruhe und konnte zur Führung vollenden. Nun mussten die Gastgeberinnen natürlich noch mehr investieren und dies taten sie auch. Doch selbst jetzt konnten sie sich kein wirkliches Chancenplus erarbeiten. Das Spiel zeichnete sich zwar zum Großteil in der FSV-Hälfte ab, doch richtig zwingend wurde es nur selten. So gab es bis zur 45. Minute nur wenige Highlights. Diese hatte es dann allerdings in sich. Ein schneller Angriff unserer Mädels wurde von Glöß wunderbar in den Lauf von Lohse weitergeleitet, diese legte sich den Ball aber ein Tick zu weit vor und die Torfrau schnappte sich das Leder. Nun ging es prompt in die andere Richtung, der FSV schien schon in der Kabine und verweigerte die Umkehrbewegung. Plötzlich waren zwei Goppelnerinnen gegen eine Schlottwitzerin allein und spielten diese Überzahl gekonnt aus. Das 1:1 direkt vor der Pause war die Folge.

Sehr Schade das man die Führung durch diese späte Unkonzentriertheit leichtfertig aus der Hand gab. Trotz dessen war es eine ansprechenede erste Hälte unserer Damen.
So konnte es weiter gehen. 

Doch dies tat es leider nicht. Beim FSV fehlten nun defensiv die entscheidenden Prozente um noch wie in Hälfte 1 ständig einen Fuß dazwischen zu bekommen oder den Gegner anderweitig zu stören. So stand es eh man sich versah bereits 1:3 für die SG Gebergrund. Die fehlende Möglichkeit der ein oder anderen Spielerin eine kurze Verschnaufpause zu geben zeigte nun ihre Wirkung. Am Willen scheiterte es mit Sicherheit nicht, wie Glöß in der 61. Minute nochmal eindrucksvoll unter Beweis stellte. Eine Hereingabe von Görsch lenkte sie zunächst an den Pfosten von wo der Ball vor die Torlinie sprang, um dann als erstes entschlossen zu reagieren und den Ball über diese zu drücken. Der Hoffnungsschimmer blitzte allerdings nur kurz auf, denn bereits eine Minute später konnte Goppeln den alten Abstand wieder herstellen und damit war das Spiel dann auch gelaufen. Die Kräfte waren nun am Ende und der Gastgeber erhöhte bis zum Schlusspfiff noch auf 2:6 und zieht aufgrund der zweiten Hälfte verdient ins Halbfinale ein. 

Der FSV lieferte in Hälfte 1 eine gute Leistung ab, konnte dieses Niveau aber kräftemäßig in der zweiten Hälfte nicht halten. Interessanter wäre es sicherlich mit 1-2 Wechseloptionen geworden. So bleiben gute 45 Minuten und das Wissen das man mit mannschaftlicher Geschlossenheit einiges erreichen kann. Weiter geht es nach Ostern mit dem Duell gegen den Tabellennachbarn aus Löbtau. Die Kickers bitten am 3.4.16 um 15 Uhr zum Kräftemessen.

Der FSV spielte mit:
Jahn 1 - Bahr 3 , Dittrich 11 , Görsch 13 - Kliemt 6 , Lohse 10 , Glöß 12

Bericht: R.Rädisch
30.03.2016 07:21 Uhr
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Unglückliche Niederlage mit bitterem Beigeschmack

Zum vorletzten Mal dieses Jahr sollte es für unsere Mädels auf das satte Grün gehen, hatte man zumindest noch im Sommer gehofft, als es hieß: "Ende November geht es bereits in ...

Zum vorletzten Mal dieses Jahr sollte es für unsere Mädels auf das satte Grün gehen, hatte man zumindest noch im Sommer gehofft, als es hieß: "Ende November geht es bereits in die Winterpause." Doch zu früh gefreut, durch das Müglitztal zog bereits letzten Sonntag der erste Vorbote von Väterchen Frost und so durften die Damen auf den ungeliebten Hartplatz. Erhoffter Vorteil: Der Gegner wird ihn noch weniger lieben. So fanden sich auch neun unerschrockene Damen ein. Auf den Kopf, im wörtlichen Sinn, schlug die Hartplatz-Nachricht bei Routinierin Görsch. Sie fehlte daher ebenso wie Glöß aus dem Kader der Vorwoche. Nichtsdestotrotz hatte man sich natürlich vorgenommen, seine gute Heimbilanz weiter aufzupolieren und das am Besten mit drei Punkten. Dies verhindern wollte allerdings die zweite Vertretung des FSV Lokomotive Dresden. Einer der zwei absoluten Unbekannten in der Staffel.

Das Spiel begann dann auch sehr ausgeglichen. Keine der beiden Mannschaften wollte das große Risiko gehen. Als erstes traute sich dann der Gast etwas zu und wurde dazu natürlich auch herzlich eingeladen. Nach zwei simplen Einwürfen durften die Lok-Damen jeweils aus Nahdistanz Ihre Glück versuchen. Doch Jahn war zur Stelle. Danach das erste Ausrufezeichen unserer Mädels. Ein Traumpass von Dittrich in die Gasse konnte Eckart allerdings nicht im Gehäuse unterbringen. Nur zwei Minuten später überließ Dittrich nix mehr dem Zufall und schloss aus spitzen Winkel fulminant ins kurze Eck ab. Ein Tor das eigentlich deutlich aufzeigte, dass im gegnerischen Kasten keine Nadine Angerer steht und das wollte nun auch Eckart ausnutzen. Nach schönem Anspiel von Bahr war für sie der Weg zum Tor erneut frei. Anstatt die 20 Meter bis zum 1 gegen 1 mit der Torfrau auf sich zu nehmen, verließ sie sich auf ihre rechte Klebe, zielte aber leider zu zentral. Das nächste Geschenk folgte wenig später. Jahn's unplatzierter Abstoss landete in den Füßen der Gäste und von da postwendend im Tor zum Ausgleich. Damit nicht genug. Kurz vor dem Pausenpfiff das gleiche Spiel, doch diesmal parierte Jahn klasse, allerdings auf Kosten einer Ecke und diese war teuer für den FSV. Kliemt's Klärungsversuch wurde zur Bogenlampe und die hinter ihr eingelaufene Gästespielerin, zu allem Überfluss auch noch sträflich allein gelassen, so dass sie wenig Mühe hatte zur Führung einzuschieben.

Beim Pausentee galt es nun diesen Rückschlag wegzustecken und Fehler der ersten Hälfte aufzuarbeiten. Vorallem die fehlende Laufarbeit im Aufbauspiel musste Thema sein. Denn obwohl die beiden folgenschweren Abstöße auf Jahn's Kappe gehen, war das was ihre Mitspielerinnen ihr anboten, mehr als dürftig. Doch noch waren 45 Minuten Zeit, um das Spiel, wie zuletzt gegen Johannstadt, zu drehen.

Dies brauchte erstmal eine kleine Anlaufphase. Erst in der 56. Minute tauchten unsere Mädels vor dem Lok-Tor auf, allerdings noch ohne das nötige Quäntchen Glück. Ein Schussversuch verpasste Dittrich um Zentimeter, um ihn über die Linie zu drücken und kurz darauf ließ sich Lohse nach feinem Zuspiel von Bahr zu weit abdrängen. Doch nun folgte eine hochbrisante Schluss-halbe-Stunde, in der ein Mann unfreiwillig in den Mittelpunkt rückte und dies vermag meist Unheil im Frauenfußball. Eingeläutet wurde die heiße Schlussphase dann von Lohse, die einen Gäste-Abstoß klasse abfing und direkt auf Eckart weiterleitete. Diese bewies ihre Übersicht und bediente Mustergültig Dittrich, die zum zweiten Mal an diesem Tag netzte. Ausgleich und der FSV im Freudentaumel. Doch leider ein paar Sekunden zu lang, denn die Gäste spielten sofort nach vorn und nutzten die Unordnung direkt zur erneuten Führung. Nun waren die Rollen endgültig klar verteilt. Der FSV musste nun nach vorn agieren und die Gäste konnten sich auf Konter konzentrieren und hinten dicht stehen. Dies taten sie vorerst auch recht gut. Unsere Mädels wirkten recht einfallslos und probierten es durch Nitzsche und Eckart zunächst erfolglos aus der Distanz. Das schien kein probates Mittel und als nächstes waren hohe Bälle dran. Doch eine Ecke verfehlte Lohses Fuß in aussichtsreicher Position knapp und auch die nächste Flanke fand ihr Ziel nicht. Dieses Mal verhindete das allerdings nicht die fehlende Präzision, sondern die Hand der Gästeverteidigerin und egal wie weit man diese "Handspiele-im-Straufraum-Regel" ausdehnen kann, was die Hand bei einer Flanke über dem Kopf zu suchen hat, bleibt mir schleierhaft. Doch damit nicht genug. Nun kam es ganz Knüppeldick für den FSV. Zuerst parierte die Gästetorfrau einen Schuss von Lohse und nun begann die wohl denkwürdigste Szene die ich in meinen 19 Jahren Fussballererfahrung je erlebt habe. Anstatt den Ball nun hinten rauszuspielen, rauszuschlagen oder was weiß ich, legte sich die Torfrau den Ball zum Abstoss hin und während sie sich mit ihrer Verteidigerin unterhielt wer diesen nun ausführt, schnappte sich Eckart nach kurzer Anweisung aus dem Fanblock den Ball und schob ein. Welch ein kurioses Tor, doch egal: Tor ist Tor. Doch zu früh gefreut. Nun Schritt der freundliche Mann mit der Pfeife zur Tat und entschied auf Wiederholung des Abstoßes. Doch welchen Abstoß überhaupt? Eine krasse Fehlentscheidung und diese gibt es nunmal im Fußball. Doch mal ehrlich: als Unparteiischer sollte man in der Lage sein, zu wissen, ob man vor 5 Sekunden auf Abstoß entschieden hat oder nicht. Auch nach heftigsten Protesten hielt es dieser nicht einmal für nötig. die beteiligten Spielerinnen zu fragen. Einfacher ist es natürlich auch nach dem Spiel zu sagen: "Upps. Das war ja doch ein Tor." Der FSV ließ sich dadurch allerdings nicht beirren und spielte weiter auf den Ausgleich und die dicke Chance sollte noch kommen. Erneut überwand ein langer Ball die Lok-Abwehrreihe. Doch er wurde immer länger und Eckart kam nur noch mit der Fußspitze heran. Lohse setzte allerdings nach und bekam den Abpraller zentral vorm Tor. Die Riesenchance, allem zum Trotz hier einen Punkt zu holen, aber daraus wurde nix, der Ball striff über das Tor und damit war Schluß.

Schade, Schade. Da war eindeutig mehr drin. In einem eher schwachen Spiel brachte sich der FSV zuerst selbst in Rückstand und wurde bei der folgenden Aufholjagd Opfer eines rabenschwarzen Tages des Unparteiischen. Umso bitterer für unsere Mädels, dass man erst unter der Woche sechs Punkte wegen Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls abgezogen bekam. Dies obwohl man dieses Jahr als einzigstes, eigenständiges Team im Verein durchaus einen Schiedsrichter stellte. Dieser aber aufgrund gesundheitlicher Probleme nicht jeden Lehrgang besuchen konnte, die aber eminent wichtig sind um im dichten Regel-Dschungel, immer auf dem laufenden zu sein und dabei nie das wesentliche aus dem Auge zu verlieren.
Zum Hinrundenabschluss ist am Sonntag, dem 29.11.15 um 14 Uhr die SpVgg. Dresden-Löbtau zu Gast. Bis dahin.

Der FSV spielte mit:
Jahn 1 - Bahr 3 , Kliemt 6 , Nitzsche 7 - Eckart 8 ,Lohse 10 (A. Weber 2) , Dittrich 11

Bericht: R.Rädisch

27.11.2015 13:52 Uhr
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Auswärts sind wir zurzeit nur um Hallo zu sagen

Vergangen Sonntag ging die Reise für den FSV-Tross nach Graupa. Dort wartete das nächste Spitzenteam der Liga - die SpG Lohmen/Graupa. Ein sehr unangenehmer Gegner mit doppelt eingebaut...

Vergangen Sonntag ging die Reise für den FSV-Tross nach Graupa. Dort wartete das nächste Spitzenteam der Liga - die SpG Lohmen/Graupa. Ein sehr unangenehmer Gegner mit doppelt eingebauter Torgarantie. Schließlich erwartete uns mit dem Angriffsduo Mann/Michel gleich 2 Damen aus dem Top-Trio der Torschützenliste! Allerdings gab es auch gute Nachrichten und so konnte Coach Walther seit einer gefühlten Ewigkeit mal wieder aus dem Vollen schöpfen. Nur die Langzeitverletzten Weinert konnte nach wie vor nicht ins Geschehen eingreifen, unterstützte aber wieder einmal vorbildlich moralisch von der Trainerbank aus. Die Startformation wurde erneut an die taktischen Gegebenheiten angepasst und so sollte mit Görsch, Nitzsche und Bahr in der Abwehr erstmal Beton angerührt werden. Davor agierte Kliemt in der Zentrale und vorne Dittrich und A. Weber.

Die ganze "Anrührerei" sollte dann auch 5 Minuten lang prächtig funktionieren, denn zum einen zündete der Gastgeber in Person von Michel erstmal nur einen Offensiv-Turbo und zum anderen schien Görsch diesen körperlich ganz gut im Griff zu haben. Denn genau da musste man ansetzten, denn die beiden Stürmerinnen der SpG. sind nicht nur Abschlussstark. Nein, sie wissen auch ganz gut ihren Körper einzusetzen und sich so erst einmal in Position zu bringen. Kurzum Strafraumstürmerinnen per excellence. Doch eins darf man sich gegen diese Damen so gar nicht erlauben und das sind individuelle Schnitzer und ein solcher unterlief ausgerechnet Görsch in Minute sechs. Zuerst lief sie eine Pass in die Spitze klasse ab, doch anstatt den Ball nach außen zu klären, wie man es schon von kleinauf bis zum Erbrechen vorgehalten bekommt, suchte sie in der Zentrale eine Anspielstation. Diese fand sie leider in Person der gefährlichen Lohmener Angreiferin, die sich in der Folge nicht zweimal bitten ließ und einschob. Somit war der Bann recht schnell gebrochen und die Lohmenerinnen agierten nun wie eine echte Spitzenmannschafft. Hinten standen sie enorm stabil, sodass unsere Damen nur selten bis in den Strafraum vordringen konnten und nach vorn bekamen sie nun immer mehr Selbstvertrauen. In der 13. Minute dann das 2:0. Nitzsche sah sich auf einmal gleich zwei Angreiferinnen entgegen stehen, entschied sich ihrer ursprünglichen zu folgen und Michel konnte zu ihrem zweiten Torerfolg gelangen. Nach gut 20 Minuten war dann erstmal Schichtwechsel im Lohmener Sturm, Mann ersetzte nun Michel und knüpfte nathlos an die Leistung ihrer Sturmpartnerin an. Weiter ging es fast ausschließlich auf das FSV-Gehäuse und Jahn bekam mehr Chancen sich auszuzeichnen, als ihr wohl lieb war. Sie erwischte allerdings einen ihrer besseren Tage und hielt was zu halten war. So wurde das 2:0 bis zur 35. Minute gehalten, danach ging es allerdings Schlag auf Schlag und es folgten 3 weitere Treffer bis zum Pausenpfiff. Dittrich scheiterte in dieser turbulenten Phase noch am Pfosten. Dies war allerdings auch die einzigste richtig gute Möglichkeit in Durchgang eins auf Seiten des FSV.

In der Halbzeitpause galt es nun sich gegenseitig aufzubauen und das Beste aus diesem Spiel zu machen. An eine Aufholjagd glaubte wohl niemand nach dieser ersten Halbzeit. Zu Übermächtig schien die Lohmener Mannschaft.

Die Zweite Hälfte begann direkt so, wie die Erste endete und die Gastgeberinnen konnten nach einer Ecke recht schnell zum 6:0 erhöhen. Doch die nächsten 10 Minuten gehörten dann endlich mal unseren Mädels. Eindrucksvoll wurde das Heimteam sofort attackiert und siehe da, zu einigen katastrophalen Fehlpässen gezwungen. Auf einmal wurde füreinander gelaufen und gekämpft und schließlich wurde man auch durch den zweiten Saisontreffer von Glöß blelohnt. Leider gab sich der FSV damit zufrieden und die letzte halbe Stunde durften die Gastgeber nun nutzen, um ihre Tordifferenz aufzustocken. Dieser Einladung wurde natürlich gefolgt. Die Lohmenerinnen konnten so noch auf 12:1 erhöhen und für den FSV stand am Ende die höchste Saisonniederlage zu Buche.

Dies allerdings nicht nur aufgrund einer schlechten Leistung, denn man muss ehrlich eingestehen, dass die SpG. Lohmen/Graupa heut auf einem anderen Level agiert hat und für mich, als die klar stärkste Truppe in unserer Staffel einzuschätzen ist. Um gegen diese Mannschaft etwas zählbares mitzunehmen, muss schon recht vieles zusammenpassen. Nichtsdestotrotz hat man zehn Minuten lang gezeigt, wie man diesen Gegner vor Probleme stellen kann. Darauf muss man aufbauen und demnächst unnötige Schuldzuweisungen unterlassen. Vorallem die Führungsspieler müssen charakterlich in solchen Momente über sich hinauswachsen und sich vor ihre Mannschaft stellen. Daran misst man sie und nicht daran wieviel Münzwürfe man für sich entscheidet. Genug dazu.
Bis zur Winterpause sind noch sechs Punkte zu vergeben. Zunächst gilt es sich zu Hause drei davon, gegen die FSV Lokomotive Dresden 2, zu sichern. Am 22.11.15 um 14 Uhr folgt der Anstoß hierzu.

Der FSV spielte mit:
Jahn 1 - Bahr 3 , Nitzsche 7 , Görsch 13 - Kliemt 6 (Eckart 8/Lohse10) - A. Weber 2 (Glöß 12) , Dittrich 11 (L. Weber 5)

Bericht: R.Rädisch

21.11.2015 17:52 Uhr
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Der Fußballgott zeigt späte Einsicht

Es gibt ihn wirklich, den Fußballgott! Davon konnten sich unsere Mädels vergangenen Sonntag überzeugen. Doch eins nach dem anderen. Nach der enttäuschenden Leistung in der Vo...

Es gibt ihn wirklich, den Fußballgott! Davon konnten sich unsere Mädels vergangenen Sonntag überzeugen. Doch eins nach dem anderen. Nach der enttäuschenden Leistung in der Vorwoche hatten die FSV-Damen einiges gut zu machen. Da kam der Gast aus Johannstadt genau richtig, denn hier hatte man durchaus drei Punkte eingeplant und die Truppe aus der Landeshauptstadt reiste zudem ohne Wechsler an. Ganz anders das Bild auf Seiten des FSV. Hier kehrten die Weber-Zwillinge und Eckart zurück in den Kader und im Vergleich zur Vorwoche musste Trainer Walther lediglich auf Glöß verzichten. Gute Vorzeichen also.

Der FSV war dann auch von Beginn an um Spielkontrolle bemüht, der Gast stellte sich erstmal hinten rein und lauerte auf Konter. Dies schien auch gut aufzugehen, denn bereits in der zweiten Minute konnten sie einen solchen nutzen, allerdings wohl eher aufgrund der gütigen Mithilfe der FSV-Mannschaft. Nach einem starken Flankenlauf  einer Gästeverteidigerin wollte niemand so recht deren Hereingabe klären, sodass diese sich in aller Ruhe in die Mitte begeben konnte, das Durcheinander nutzte und zur Führung abschloss. Der FSV schien kurz geschockt, konnte sich aber nach wenigen Minuten fangen und reagierte nun mit wütenden Angriffen. Zuerst durfte sich Görsch versuchen, ihren Picken-Abschluss konnte die Torfrau allerdings zur Ecke klären und auch Dittrich's erster Abschluss wenig später fiel noch unter die Kategorie Warnschüsschen. Trotz deutlicher Überlegenheit konnte man sich danach allerdings erstmal bei Jahn bedanken. Denn obwohl die Gäste nicht gerade daran interessiert waren mitzuspielen, hatten sie mit der Torschützin zum 0:1 die bis hierher gefährlichste Spielerin auf dem Feld. Ein weiteres ihrer Solos endete erst an der FSV-Torfrau. Doch das war auch wirklich alles was der Gast zu bieten hatte. Ein Aufbauspiel fand nicht statt, der Ball wurde stattdessen lieber nach vorn geplautzt und wenn das auf dem Kleinfeld aus der Hand der Torfrau oder beim Abstoss geschieht, heißt das indirekter Freistoß an der Mittellinie. Ein solcher sorgte auch für die nächste Chance unserer Mädels. Ein gut getretener Ball von Bahr landete Punktgenau auf dem Kopf von Görsch, ihr Kopfball und auch der Nachschuß von Dittrich brachten allerdings erneut nichts ein. Doch in der 16. Minute sollte es dann endlich klappen. Ein kleiner Tipp von Ex-Trainer Kögel, die folgende Ecke mal etwas länger zu treten, befolgte A. Weber und diesmal war auch die Torfrau gegen Görsch's wuchtigen Kopfball machtlos. Nun lag die Führung in der Luft. Chancen ergaben sich im Minutentakt und die zaghaften Konterversuche wurden ohne Probleme abgefangen. Doch weder Görsch noch die eingewechselte Eckart konnten eine ihrer zahlreichen Chancen nutzen und so kam es wie es kommen musste. Die Gäste durchbrachen einmal unser Abwehrbollwerk und nachdem Jahn vorerst noch parieren konnte, steht die Gästeangreiferin goldrichtig und schiebt zur erneuten Führung ein. Bis zur Pause sollte sich auch trotz weiterer Chancen nix mehr ändern.

Wahnsinn. 1:2 lag man hinten und das trotz gefühlten 90% Ballbesitz, 15:1 Ecken und deutlicher Überlegenheit in jedmöglicher Statistik, die man im Fussball bemühen kann. Doch all das nützt nichts, wenn man vorn einfach nicht knipst. Die Gäste enttäuschten ihrerseits auf ganzer Linie. Was da geboten wurde, hatte ganz wenig mit Fußball zu tun. Sich einzig auf eine Spielerin und deren individuelle Klasse zu verlassen, war recht traurig anzusehen, aber schien zu reichen.

Umso mehr verwunderte der Gast in Hälfte zwei, als er eben jene Spielerin ins Tor stellte. Für den FSV sicherlich überraschend, denn so schien sich die Landeshauptstädterinnen die einzigste Waffe nach vorn zu nehmen. Doch im Laufe der zweiten Hälfte wurde klar, warum der Gästecoach diesen Wechsel vollzog. Denn nun war es endgültig der erwartete Einbahnstraßen-Fußball. Chancen für den FSV gab es nicht mehr im Minutentakt. Nein, nun kam der Spielberichtverfasser gar nicht mehr mit dem Notieren nach. Da man von den Gästen nicht mehr viel erwartete, schaltete sich jetzt vermehrt auch noch die Defensive um die nimmermüden Nitzsche und Bahr mit ein. Doch irgendwie wollte das Ding nach wie vor den Weg ins Tor nicht finden. Außennetz, drüber, Pfosten und immer wieder gehalten. Auf dem Notizzettel des Verfassers dieser Zeilen fand sich so langsam kein Platz mehr für diese Worte. In der 65. Minute dann das erste "Zeichen von oben". Endlich der Ausgleich. Eine Flanke aus dem Halbfeld von Bahr segelte vorbei an Freund und Feind und diesmal auch an der Torfrau. Nun war noch genügend Zeit um den Siegtreffer zu erzielen und der treue Fan betete, dass sich der FSV diesmal nicht wieder so viel Zeit nimmt, um eine Chance zu nutzen. Doch erhört wurde er natürlich nicht. Spannung pur stand heute auf dem Spielplan und daran hielten sich die Mädels ganz genau. So verrinn Minute um Minute, so vergab der FSV Chance um Chance und plötzlich streckte der in seiner Entscheidungsfindung nicht immer souveräne Schiedsrichter drei Finger in die Luft. Nachspielzeit! Ein kurzes Dementi des Gästetrainers wurde mit einem müden Lächeln abgetan, denn drei Minuten schienen das Mindeste, nachdem sich die Gäste 80 Minuten!!! darin bemühten jede Sekunde zu schinden. Doch dann war er endlich da, der eine Moment! Der Moment, warum wir diesen Sport so sehr lieben! Eckball, perfekt getreten, Dittrich läuft ein, nimmt den Ball Volley und Bääähhhm, Tor!!! Von verdient brauch man in diesem Moment nicht mehr sprechen, diesen Moment muss man einfach nur genießen.
Doch leider war noch nicht ganz Schluss, die Gäste gingen jetzt volles Risiko. Die falsche Neun war gestern, die SV Johannstadt 90 erfand nun kurzerhand die falsche Eins und dem FSV ging auf einmal die Düse. Zuerst wurde ein Solo der Torfrau unsanft gestoppt, sodass es nun wirklich zum "high noon" kam. Bange Momente vor der wohl allerletzten Aktion des Spiels. Doch alles gut, Gerechtigkeit und "Danke, lieber Fussballgott". Der Freistoss brachte nix mehr ein und unsere Mädels landen ein wichtigen Dreier.

So fand ein an Spannung kaum zu überbietendes Match doch noch den gerechten Sieger. Großes Lob an die Moral der Mädels. Heute nicht zu verzweifeln und bis zum Schluss an den Sieg zu glauben, war nicht einfach. Ein Trainingsziel für die nächste Woche kristallisierte sich dennoch klar und deutlich heraus: Die Chancenverwertung muss bis zum Spiel am 15.11.15 um 14 Uhr in Graupa gegen die SpG Lohmen/Graupa deutlich optimiert werden.

Der FSV spielte mit:
Jahn 1 - Bahr 3 , Kliemt 6 , Nitzsche 7 - Görsch 13 - A. Weber 2 (Eckart 8) , Dittrich 11 (L. Weber 5)

Bericht: R.Rädisch

10.11.2015 19:13 Uhr
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Blamabler Auftritt beim Tabellenführer

Vergangenen Sonntag ging die Reise für den FSV-Tross in das schöne Elbtal. Flussaufwärts, fast...

Vergangenen Sonntag ging die Reise für den FSV-Tross in das schöne Elbtal. Flussaufwärts, fast bist zur tschechischen Grenze, gastierte man in Rathmannsdorf bei der SpG Reinhardtsdorf/Schandau - ihres zeichens Tabellenführer und einer der ganz heißen Anwärter auf den Staffelsieg. In den letzten Jahren konnte man hier allerdings für die ein oder andere Überraschung sorgen und bei schönstem Herbstwetter peilte man natürliche die Nächste an. Personaltechnisch konnte man diese Ambitionen allerdings nicht wirklich unterstreichen. Zur Langzeitverletzten Weinert und den auf Expedition befindlichen Zwillingen gesellten sich auch noch Eckart und Lohse in den Klub der Abwesenden. Einzig Bahr kehrte in den Kader zurück, sodass man immerhin die volle Spielstärke erreichte. So war für Trainer Walther Bastelstunde angesagt, um aus dem vorhandenen "Material" eine schlagkräftige Truppe zu kreieren. An Kreativität mangelte es dem Coach jedenfalls nicht und so bekam der Zuschauer ein recht überraschendes Bild zu Gesicht. Bahr rückte in die Abwehrzentrale flankiert von Nitzsche und Abrakadabra Torjägerin Dittrich. Dafür durfte Kliemt nach vorn zu Glöß rücken. Görsch sollte zentral die Fäden ziehen. Man schien hinten auf die Schnelligkeit der einzelnen Akteurinnen zu bauen. 

 

Genug nun vom Vorgeplänkel und rein ins Spiel und diese sollte direkt mit einem Paukenschlag beginnen. Torfrau Jahn entschied sich für einen kurzen Abstoß, Bahr sollte die gewohnte Pralle spielen um das Spiel mit einem langen Schlag zu öffnen. Doch die Schandauer Stürmerin roch diesen Braten, spritzte dazwischen und konnte ohne Probleme einschieben. Der FSV, allerdings nur kurz geschockt, setzte sofort seine erste Duftmarke. Glöß wurde schön freigespielt, ihr Schuss prallte am Arm der Gegenspielerin ab und der Schiedsrichter entschied folgerichtig auf 9-Meter und mit denen hatte man in dieser Saison gute Erfahrungen gemacht. Görsch krallte sich den Ball und knallte ihn zentral aufs Tor. Blöd nur, dass da nach wie vor eine Torfrau stand. Bevor es weitergehen sollte entschied sich Schiedsrichter Vanek für einen Trikotwechsel, der Verwechslungen ausschließen sollte. Unglücklich allerdings, dass er sein eigenes, gelbes Trikot tauschte. Dies schien ihm mehr Ähnlichkeit mit den grünen FSV-Jersey zu haben, als das rote von Torfrau Jahn und die ebenfalls roten Trikots der Gastgerberinnen! Danach durfte dann wieder Fußball gespielt werden. Nur schlecht, dass unsere Mädels dies nicht wirklich mitbekamen und die Gastgeberinnen schnell ein unschönes, aber probates Mittel gegen unsere Abwehr fand. Denn durch lange, aber gut getimte Bälle auf Ihre schnellen Stürmerinnen und den ein oder anderen individuellen Aussetzer konnte die Heimmannschaft das Ergebnis bis zur Pause noch auf 7:0!!! hochschrauben. Das Offensivspiel unserer Damen fand so gut wie überhaupt nicht statt und beruhte lediglich auf Fehlpässen der Gegenspielerinnen und den gut getretenen Ecken von Görsch. Doch liebe Mädels, irgend ein Körperteil sollte man in der Mitte dann doch mal in so eine Flanke reinhalten. 

 

So ging es nach den schwächsten 45. Min dieser Saison in die Kabine, zum kollektiven Schämen. Fünfzehn Minuten lang Zeit sich zu sammeln, den Kopf zu heben und sich hier wenigstens anständig zu verkaufen. Denn die Zeiten in denen man sich nun aufgab und zum Abschuss freigab, sollten ein für alle Male der Geschichte angehören. 

 

Da man bereits ohne "frischen Wind" von der Bank angereist war, sollte ein interner Wechsel für mehr Stabilität sorgen. So rutschte Routinierin Görsch für Bahr nach hinten. Dies fruchtete allerdings vorerst gar nicht und bereits nach 120 Sekunden schien alles, was man sich vorgenommen hatte, über den Haufen geworfen. Denn erneut hatte es zweimal im Schlottwitzer Gehäuse geklingelt. Nun endlich schien man allerdings Begriffen zu haben, dass man sich auch einfach wehren kann. Tatsächlich konnte man nun so etwas wie Kampfgeist und ab und zu sogar ein wenig fußballerischen Glanz entdecken. Ob dies dem nachlassenden Willen der Gastgeber oder dem Umstand, das dass nächste Tor das bittere 10:0 gewesen wäre zu verdanken war, ließ sich schwer herauskristallisieren. Sei's drum, die FSV-Damen betrieben nun endlich Schadensbegrenzung und wenn dann doch mal eine Schandauerin durch war, konnte man sich auf die heute starke, aber sehr bemitleidenswerte Jahn verlassen. Auch wenn die Mission "einstellig" in der 85. Minute dann doch noch scheiterte, bewieß man immerhin Moral. 

 

Insgesamt kann man mit diesem Auftritt allerdings ganz und gar nicht zufrieden sein. Man verlor gegen eine Truppe die keineswegs übermächtig wirkte, vollkommen verdient mit 10:0. Mit weiteren solchen Auftritten gehört man dann in der Tabelle auch genau da hin, wo man im Moment steht - nämlich recht weit nach unten. Dies kann allerdings nicht der Anspruch sein und sollte schon nächsten Sonntag, den 08.11.15 um 14 Uhr gegen die SV Johannstadt 90 2. korrigiert werden. 

 

Der FSV spielte mit:

Jahn 1 - Bahr 3 , Nitzsche 7, Dittrich 11 - Görsch 13 - Kliemt 6 , Glöß 12

 

Bericht: R.Rädisch

04.11.2015 15:10 Uhr
...im separaten Fenster
FSV vergeigt Nachholspiel

Eine Woche nach der Pokalschlacht ging es für den FSV zum Nachholspiel in unsere Landeshauptstadt. Dort erwartete uns mit der SpVgg. Dresden-Löbtau, ein ganz dicker Brocken. Denn die eh...

Eine Woche nach der Pokalschlacht ging es für den FSV zum Nachholspiel in unsere Landeshauptstadt. Dort erwartete uns mit der SpVgg. Dresden-Löbtau, ein ganz dicker Brocken. Denn die eh schon dünn besiedelte Personaldecke musste mit dem Ausfall von Youngstar Bahr einen weiteren schweren Schlag hinnehmen. Dazu fiel das Spiel auch noch auf einen Folgetag des berüchtigten und bei Spielerin des FSV beliebten Oktoberfest in Maxen. Die Vorzeichen konnten also nicht viel schlechter stehen.

Dementsprechend startete man auch in das Spiel. Bei den Schlottwitzer Kickerinnen lief in der Anfangsphase nicht viel zusammen und die Heimmannschaft konnte sich langsam aber sicher an das FSV-Gehäuse herantasten. Bereits nach fünf Minuten sah sich dann auch Coach Walther zum handeln gezwungen und brachte die auf der Bank allein gelassene Lohse für Glöß in die Partie. Das Signal von Seiten der Bank verfehlte allerdings seine erhoffte Wirkung und die Löbtauerinnen konnten bereits 2 Minuten später nach Gewühl im Strafraum zur Führung abschließen. Doch immerhin konnte man sich nun etwas befreien und hatte fast die richtige Antwort parat, doch der von Görsch gut getretene Freistoss klatschte nur an die Latte. Dass Chancenplus konnte allerdings weiterhin die Heimmannschaft für sich verbuchen. Nachdem mehrere aussichtsreiche Gelegenheiten vergeben wurden, sorgte dann ein Ballverlust am eigenen Straufraum für das 2:0. Bis zur Pause konnten sich unsere Mädels dann nicht mehr wirklich bemerkbar vor des Gegners Tor machen. Sie durften sich eher das ein oder andere mal bei Torfrau Jahn und/oder der gegnerischen Abschlussschwäche bedanken, dass man mit diesem Spielstand in die Pause gehen konnte.

Der Pausentee schien unseren Mädels allerdings recht gut bekommen zu sein, denn nun konnte man das Spiel deutlich offener gestalten. Nachdem Nitzsche den ersten Löbtauer Abschluss direkt nach Wiederanpfiff durch ihren guten Einsatz verhindern kann, ist der FSV an der Reihe. Nach einer starken Kombination, an der gefühlt alle FSV-Damen mindestens einen Pass spielen durften, bediente Eckart Glöß, die zum Anschlusstreffer einschieben konnte. Nun ist richtig Feuer im Spiel und Chancen auf beiden Seiten im Minutentakt. Das "Plus" allerdings jetzt klar auf Seiten des FSV. Die beste Chance auf den Ausgleich dann wiederum nach einer Standardsituation. Doch der direkte Eckball von Eckart knallt an den Pfosten. Zum zweiten Mal "Aluminiumpech" am heutigen Tag. In der 61. Minute dann allerdings der Knackpunkt im Spiel. Ein direkter Freistoß aufs Tor, eigentlich sichere Beute für Jahn, doch Görsch und eine Löbtauer Spielerin gesellen sich mit auf die Torlinie. Diese Irritation nutzt der Ball geschickt um seinen Weg ins Netz zu finden. Damit war die FSV-Offensive vorerst auch beendet und Löbtau fand wieder zu alter Sicherheit. Eine Unachtsamkeit in der Abwehr bedeutet dann auch das Ende des Torreigens. Ein gezielter Schuss ins untere Eck sorgt für das 4:1. Unsere Mädels geben sich in der Folge allerdings ganz und gar nicht auf und hätten für ihre Bemühungen in den letzten 20 Minuten mindestens noch das  4:2 verdient gehabt. Doch sowohl Eckart und Glöß, als auch Lohse und Görsch in der Nachspielzeit können sich nicht mehr belohnen. Trotzdem muss man leider auch die fehlende Kraft gegen Ende erwähnen, die die ganz große Aufholjagd nicht ermöglicht.

Somit fährt man mit leeren Händen ins Müglitztal zurück und muss nach nun drei Schlappen in Folge den Blick wieder nach unten richten. Trotzdem kann man unter den anfangs erwähnten Umständen hier mit einer Niederlage leben. Es kommen wieder bessere Tage. Nach Möglichkeit schon am 01.11.15, dort geht's allerdings zum nächsten schweren Auswärtsspiel nach Bad Schandau. Bis dahin hat man zwei Trainingswochen, wo an den Defiziten gearbeitet werden muss und mit Sicherheit auch wird.

Zum Schluss noch ein ganz großer Dank an die Familie Wucherpfennig für die klasse Spielanalyse.

Der FSV spielte mit:
Jahn 1 - Kliemt 6 , Nitzsche 7, Görsch 13 - Eckart 8 - Dittrich 11 , Glöß 12 (Lohse 10)

Bericht: R.Rädisch

27.10.2015 20:38 Uhr
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Packender Pokalkrimi - FSV sichert sich Viertelfinalticket

Am vergangenem Sonntag war es nun endlich soweit: Die Pokalsaison wurde nach Freilos in Runde eins endlich auch für die Schlottwitzer Mädels eröffnet. Die Vorfreude war groß,...

Am vergangenem Sonntag war es nun endlich soweit: Die Pokalsaison wurde nach Freilos in Runde eins endlich auch für die Schlottwitzer Mädels eröffnet. Die Vorfreude war groß, hatte man sich für die diesjährige Runde doch viel vorgenommen.
Großes Interesse weckte auch der Gegner - die SV Grün-Weiß Ebersbach. Eine völlige "Unbekannte" für unsere Mannschaft, so dass nur ein Blick in die große weite Welt des Internets verblieb und dieser verhieß nix gutes: 3 Spiele, 3 Siege, 28:3 Tore!!! Unserer Gegner schien den klar besseren Start in die Saison hingelegt zu haben. Doch was soll's, denn eins weiß jeder der sich schon mal mit Fußball auseinandergesetzt hat: "Der Pokal hat seine eigenen Gesetze!"

Beim FSV kehrte die zuletzt im Urlaub weilende Görsch für A. Weber zurück in die Startformation. Diese meldete sich ihrerseits, gemeinsam mit ihrer Schwester, vorerst in die verdiente Erholungspause ab. Desweiteren musste etwas überraschend die stärkste Frau der Vorwoche  weichen. Für Eckart durfte diesmal Dittrich von Beginn an ran.
Die Änderungen schienen jedoch gefruchtet zu haben, denn wie des öfteren in der noch jungen Saison zu beobachten, gehörten die Anfangsminuten klar den Schlottwitzerinnen.
Denn bereits nach fünf Minuten konnte man ein Chancenverhältnis von 4:1 für sich verbuchen. Doch das zuletzt gut harmonierende Duo Görsch/Dittrich hatte bis dato die Fußgelenke noch nicht korrekt eingestellt. Hinten stand man in der Anfangsphase sicher, sodass der Gegner nur durch einen ungefährlichen Distanzschuß auf sich aufmerksam machte. Draußen wurde nun Eckart zum Warmmachen geschickt und die bis dahin unauffälligste Offensivakteurin Lohse  bekam auf einmal das große Muffensausen, denn so früh schien sie wohl kaum den Platz verlassen zu wollen. So zündete sie in der 15. min nach kurzen Abstoß und einem Traumpass von Nitzsche den Turbo und stand plötzlich allein vor der zögernden Schlussfrau und ließ sich das natürlich nicht mehr nehmen. Zack, Argument für die "Weiterbeschäftigung" geliefert. Doch die Freude währte nicht lang, nur 3 Minuten später die Antwort der Gäste. Dittrich ließ ihrer Gegenspielerin einen Meter zu viel Platz, den diese nach guter Flanke von links nu tzte und den Ball aus Nahdistanz über die Linie drückte. Schlottwitz nun etwas geschockt, verlor den Faden und so reagierte der Coach dann doch und brachte Eckart für Lohse und dies sollte sich auch gleich lohnen. Nach einer Freistoßhereingabe  von Bahr kann die Gästekeeperin den Ball nicht festhalten und Eckart steht da wo man als Stürmerin zu stehen hat, nämlich da wo der Ball auf den Boden plumpst. Die erneute Führung und wieder wollte sich der FSV auf dieser ausruhen. Nun bekam auch Keeperin Jahn die ein oder andere Möglickeit sich auszuzeichnen und meisterte dies nach ihrem rabenschwarzen Auftritt in der Vorwoche mit Bravour. Bis zur 32. Minuten zumindest: ein Freistoß aus zentraler Position, Jahn entscheidet sich für eine Ein -Frau-Mauer, ein satter Schuß und der Ausgleich. Darüber ließ sich nun diskutieren, ob man da mit einer zweiten Spielerin in der Mauer besser fährt oder nicht. Sei's drum, die Damen des FSV hatten direkt die richtige Antwort parat und diese hieß Görsch. Nach dem Anstoß suchte Sie direkt den Doppelpass mit Eckart und etwas glücklich kam dieser auch an. Es folgte ein kurzer Blick, ein platzierter Schuß und der unüberhörbare Torjubel. Jetzt wollte man natürlich mehr und nach Möglichkeit gleich noch einmal nachlegen und dies gelang. Ein Freistoß aus dem eigenen Strafraum wurde von Eckart verlängert und die in der Zwischenzeit eingewechselte Glöß startete durch und blieb eiskalt vorm Tor. Zwei Tore vorn, nur noch zwei Minuten bis zur Pause. Welch eine Ausgangslage, damit hatten hier nicht viele gerechnet. Doch zu schön um war zu sein, denn nach Gewühl im eigenen Strafraum darf nur eine Minute später, Keeperin Jahn den Ball zum dritten Mal aus dem Netz holen und um endgültig zu beweisen, dass den Mädels so ein Zwei-Tore-Vorsprung viel zu langweilig ist, verballert Eckart direkt im Gegenzug die Riesenchance,  den alten Abstand wieder herzustellen.

So ging es mit 4:3 in die Pause und auf den Rängen bekam man in Hälfte eins einiges geboten. Dies war auch bitter nötig um bei winterlichen Temperaturen nicht am Platz festzufrieren.

Ohne Wechsel ging es weiter und für den FSV auch gleich wieder nach vorne. Bereits nach wenigen Minuten hatten Görsch und Glöß die Chance wieder für einen beruhigenden Puffer zu sorgen, den ersten Versuch der Spielertrainerin wehrte die Torfrau noch ab. Görsch setzte gut nach und bediente nun die mitgelaufene Glöß, doch dieser rutschte der Ball über den Schlappen. In der folge gaben unsere Mädels die Feldvorteile jedoch zusehends ab. Man stand nun viel zu tief um für Entlastung zu sorgen und brachte damit den Gegner immer mehr ins Spiel. Dieser traute sich nun immer mehr und der Ausgleich lag irgendwie in der Luft. So kam es dann auch wie es kommen musste und ein platzierter Picken-Stoß fand seinen Weg unhaltbar in den Knick. Nun war hier wirklich alles offen. Der FSV stand weiter recht tief und Trainer Walther entschied sich dafür der wieselflinken Angreiferin Lohse nochmal sein Vertrauen zu schenken. Man schien nun seine Hoffnung in den einen  perfekten Konter zu legen. Die Gäste ihrerseits versuchten ihr Glück nun vermehrt mit Distanzschüssen, die allerdings meist in den Armen der sicheren Schlussfrau landeten. Zudem rückte Bahr nun auf die zentrale Position in der Abwehrkette und sorgte dort mit ihrer jugendlichen Unbekümmertheit für zusätzliche Sicherheit und so kam man nun auch dazu den ein oder anderen Konter zu fahren. Die allerdings nichts einbringen sollten. Die Schlussphase brach nun an, die Kräfte ließen auf beiden Seiten nach und man hoffte nun auf den "Lucky-Punch". Die Chance dazu sollten beide Teams noch bekommen und zuerst durfte der Gastgeber. Nach einem schönen Pass ging Lohse plötzlich mutterseelenallein auf die Torfrau zu, die Fans erhoben sich bereits von den Plätzen. Lohse schießt flach links. Die Arme schon zum Jubeln in Stellung gebracht, doch im letzten Moment schnellt der Fuß der Torfrau heraus. Da s gibt's doch nicht!!! Entscheidung vertagt und nun waren die Gäste dran. Eine ähnliche Situation wie eben, wieder Stürmerin gegen Torfrau. Denkste. Nitzsche kommt noch an den Gegner, leider aber nicht mehr an den Ball. Der bis dahin, im positiven Sinn wenig auffällige Schiedsrichter Haufe stand nun im Mittelpunkt. Freistoß und gelbe Karte, seine Entscheidung und diese war sehr glücklich für den FSV! Trotzdem Freistoß in zentraler Position und da war ja was in der ersten Hälfte. Jahn hörte nun auf ihren Trainer und erweiterte die Mauer gleich um 2 Spielerin und wurde belohnt. Der Ball prallte von diesem Bollwerk ab. Doch noch immer war nicht Schluss. Der FSV schwamm nun und konnte sich beim Schiedsrichter und dessen Blase bedanken, das pünktlich nach 90 Minuten und 2 verweigerten Eckbällen nach tollen Paraden von Jahn dessen Pfeife zur Erlösung erklang.

Was für eine Schlussphase und nun nochmal 30 Minuten zusätzlich. Dass zumindest dachte man auf den Rängen und deckte sich mit isotonischen Getränken für den Schlussakt .

Doch zum Erstaunen der trinklustigen Anhänger versammelten sich beide Teams am Mittelkreis. Neunmeterschießen! Nun war die Dramaturgie auf dem Höhepunkt. Die Münze entschied sich dafür dem Heimteam den Vortritt zu lassen und natürlich ging Görsch voran. Jeder wusste, wenn sie scheitert, wird es ne ganz schwere Kiste. Doch das stand jetzt nich auf dem Plan. Plazierter Schuß und das 5:4! Nun die Gäste und die Frage ob sich Jahn für ihre stabile Leistung belohnen kann und hier zur Heldin werden konnte. Vorerst nicht, 5:5. Als nächstes schnappte sich Abwehrchefin Kliemt den Ball und es wurde klar das man in den Reihen unserer Mädels auf Routine setzte. Zurecht, 6:5! Nun wieder die Gäste und es trat die Frau, die sich zuvor wohl als Schussstärkste hervortat, nach vorn. Wie zu  erwarten ein satter Schuss, aber "patsch" an die Latte. Der FSV nun im Vorteil und Dittrich wollte diesen ausbauen. Bange Sekunden und dann die Erlösung. 7:5 und auf einmal ein Jubelsturm unserer Mädels und den Heimfans wurde klar, dass dies bereits die Entscheidung war. Man hatte sich bereits vor dem Spiel für den Fall der Fälle auf drei Schützinnen geeinigt, da dies wohl im Regelbuch der Frauen nicht festgelegt ist. Dies dann allerdings versäumt, an die treuen Anhänger zu übermitteln!
 
Somit steht der FSV Schlottwitz im Pokalviertelfinale. Dort stehen auch einige Hochkaräter, denn eine wirkliche Pokalsensation blieb auf den anderen Plätzen aus.
Im großen und Ganzen kann man mit diesem Auftritt zu frieden sein, denn vor dem Spiel schienen die Vorzeichen etwas anders zu stehen. Einzig hinterfragen sollte man sich warum man sich nach jeder Führung auch gleich wieder ein "Ei" fangen musste und die Souveränität nicht über 90 Minuten auf den Rasen bekommt, sodass man am Ende noch ganz schön ins Wanken geriet.

Weiter geht es im übrigen nächsten Sonntag, den 18.10.15 um 15 Uhr. Da ist man zu Gast bei einem der Staffelfavoriten, der SpVgg. Dresden-Löbtau.

Der FSV spielte mit:
Jahn 1 - Bahr 3 , Kliemt 6 , Nitzsche 7 - Görsch 13 - Lohse 10 (Eckhart 8) , Dittrich 11 (Glöß 12)

Bericht: R.Rädisch

13.10.2015 14:57 Uhr
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Unglückliche Niederlage gegen Neuling Radeberg

Zum zweiten Heimspiel der Saison empfingen unsere Mädels bei bestem Fussballwetter den Radeberger SV - einen Gegner, den man im Vorfeld nur schwer einschätzen konnte. Die junge Mannscha...

Zum zweiten Heimspiel der Saison empfingen unsere Mädels bei bestem Fussballwetter den Radeberger SV - einen Gegner, den man im Vorfeld nur schwer einschätzen konnte. Die junge Mannschaft spielt ihr erstes Jahr im Frauenbereich und musste gleich zu Saisonbeginn ordentlich Lehrgeld zahlen und verlor die ersten drei Spiele. Bereits bei der Erwärmung erkannte der aufmerksame Zuschauer aber, dass Potential in der technisch starken Truppe steckt. Nichtsdestotrotz gab es für den FSV nur eine Marschroute und die hieß natürlich Sieg und die reine Heim-Weste bewahren. Hierfür fanden sich in Abwesenheit der zuletzt starken Spielertrainerin Görsch zehn Spielerinnen ein. Also eigentlich gute Vorraussetzungen.

Und das sollte man auch gleich sehen. Bereits nach 10 Sekunden ließ Eckart den ersten Warnschuß ab, der sein Ziel aber noch deutlich verfehlte. Der FSV zeigte sich in der Folge deutlich Feldüberlegen, das Radeberger Aufbauspiel funktionierte noch überhaupt nicht und man kam der Führung immer näher. Nach Versuchen von Eckart und Kliemt, dann die Riesenchance zur Führung. Nach einer sehenswerten Kombination über Bahr und A. Weber kam Eckardt erneut zum Abschluss. Ihren wuchtigen Schuß konnte die Radeberger Schlussfrau nur nach vorn, direkt vor die Füße von Lohse abwehren, doch diese konnte die Kugel nicht im leeren Tor unterbringen. Doch es sollte weiter nach vorn gehen und wieder war Eckart beteiligt, doch der Doppelpass mit A. Weber geriet etwas zu sehr in ihren Rücken, so dass sie keinen Druck mehr hinter den Ball bekam. Mitte der ersten Hälfte dann das erste Lebenszeichen der Gäste. Doch der gut gespielte Konter wurde einfach zu unpräzise abgeschlossen. Doch nur eine Minute später sollte der Spielverlauf auf den Kopf gestellt werden. Bahr verlor an der eigenen Eckfahne leichtfertig den Ball und setzte dann zu unentschlossen nach. Doch viel schlimmer machten es dann ihre Abwehrkolleginnen die ihre Gegenspielerinnen komplett aus den Augen verloren. Keeperin Jahn musste den Passweg in die Zentrale zumachen und so ihre kurze Ecke aufgeben, dies nutzte die Radeberger Angreiferin sofort mit einem platzierten Schuß aus. Auch wenn es unglücklich aussieht, ein ganz fieses Ding für die bis dahin beschäftigungslose Torfrau. Radeberg witterte nun Morgenluft und wollte die verunsicherte FSV-Defensive weiter unter Druck setzen. Einen Leichtsinnsfehler von Kliemt kann Bahr noch in letzter Sekunde ausbügeln, doch nur wenig später unterläuft Jahn im Tor ein Schnitzer in dem Sie einen harmlosen Distanzversuch durch die Hände rutschen lässt. Dumm gelaufen und aus dem nix liegt man 2:0 hinten, obwohl man hier die bisher bessere Mannschaft war. Doch angeführt durch die bisher bärenstarke Eckart wollten sich unsere Mädels noch lange nicht geschlagen geben. Man versuchte wieder mehr Zugriff zu bekommen und als man dachte, jetzt haben sie sich wieder gefangen, klingelte es auch schon ein drittes Mal im FSV-Gehäuse. Wie schon in den vergangenen Wochen vermehrt zu beobachten, ließ man einer Gegenspielerin zentral zu viel Platz und Zeit, so dass diese das gewünschte Eck anvisieren konnte und stark verwandelte. Doch auch den neuerlichen Rückschlag konnte man gut wegstecken und kam zu weiteren Chancen. Doch bis zur Pause sollte weder ein gut getretener Freistoß noch ein Kopfballchance Erfolg bringen. Es fehlte einfach das Glück und so verpasste Glöß den Anschlusstreffer direkt vor dem Pausenpfiff ebenfalls um Millimeter.

Pause und 15 Minuten Zeit zum verarbeiten des Geschehenen für die Akteure. Denn das erlebt man nicht zu oft, dass man das Spiel voll im Griff hat und dann durch individuelle Fehler und mangelnde Chancenverwertung 0:3 in Rückstand gerät. Nun ging es darum Moral zu zeigen und diese erste Hälfte zu bereinigen, schließlich hatte man gesehen das heut was zu holen war.

Dementsprechend legten die Mädels auch los. Man merkte, dass der Glaube an die drei Punkte noch da war. Vor allem Eckart versprühte am heutigen Tag immer wieder positive Motivation und putschte so auch ihre Mitspielerin. Sie war es auch, die für die erste gefährliche Aktion der zweiten Hälfte sorgte. Nach einer guten Einzelaktion bediente sie mustergültig Dittrich, die sich für die rechte Picke entschied und verzog. Auch die nächste Chance ging von ihr aus. In der Nähe der Mittellinie konnte sie nur durch ein Foul gestoppt werden, Nitzsche schaltete aber Blitzschnell, bevor der Schiedsrichter die Pfeife im Mund hatte und schlenzte den Ball Richtung Tor, Glöß irritierte erfolgreich die Torfrau und der platzierte, aber nicht sonderlich harte Schuss rutschte zum Anschluss durch.
Nun, nachdem man das Glück auch endlich mal auf seiner Seite hatte, war Selbstvertrauen da. Auch auf den Rängen war man sich einig, jetzt geht was. Doch noch in den Jubel hinein die Krönung des gebrauchten Tages unserer Torfrau. Bei Einer harmlosen Flanke aus dem Halbfeld verschätzte sich diese komplett und auch die folgenden Streckungsversuche brachten nix mehr. Um es mit den Worten des Torwart-Titan auf den Punkt zu bringen: "Wenn es schei... läuft, läuft's schei...!"
Vor der Reaktion der FSV-Mädels muss ich an dieser Stelle allerdings meinen Hut ziehen. Denn anstatt sich nun aufzugeben, gab es paar aufmunternde Worte an die glücklose Torfrau und das Versprechen das Ding trotzdem noch zu drehen und der FSV ließ Taten folgen. Einzig das Glück im Abschluss sollte heute nicht wieder zurückkehren und so ließen die Mädels bis zur 70 Minute mehrere gute Chancen aus. Doch spätestens mit der Herausnahme der stark aufspielenden Eckart, war dem Zuschauer dann klar, dass man sich heut selbst geschlagen hatte. Die Kräfte ließen in der Folge zusehends nach und so kamen dann die Radebergerinnen ihrerseits immer öfter vor das FSV-Tor. Doch auch Sie scheiterten nun entweder am eigenen Unvermögen oder an der wieder in "Normalform" agierenden Jahn und es blieb letztendlich beim 1:4.

So muss man am Ende drei möglichen Punkten nachtrauern und einem bleibt nix anderes übrig als das positive, wie die gute Moral und die große Anzahl an erspielten Chancen, mitzunehmen und den Rest recht schnell abzuhaken.

Weiter geht's nächste Woche im Pokal gegen die SV Grün-Weiß Ebersbach. Anstoß ist am 11.10.15 um 15 Uhr auf heimischem Grün.

Der FSV spielte mit:
Jahn 1 - Bahr 3 , Kliemt 6 , Nitzsche 7 - A. Weber 2 (Dittrich 11) - Eckart 8 (L. Weber 5) , Lohse 10 (Glöß 12)

Bericht: R. Rädisch

05.10.2015 18:58 Uhr
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Gelungener Test in Unterzahl!

Bereits am 3. Spieltag dieser Saison stand aufgrund der ungeraden Anzahl an Teams in der Staffel ein spielfreies Wochenende auf dem Plan des FSV Schlottwitz. Doch um den Rhythmus nicht zu verlier...

Bereits am 3. Spieltag dieser Saison stand aufgrund der ungeraden Anzahl an Teams in der Staffel ein spielfreies Wochenende auf dem Plan des FSV Schlottwitz. Doch um den Rhythmus nicht zu verlieren, lud man die SG Stahl Schmiedeberg zum Test! Die Freizeitmannschaft aus der "Gießerei-Stadt" hatte sich schon in der Vergangenheit als würdiger und sympathischer Gegner präsentiert. Einziges Manko: Die Freizeitplanung der FSV-Kickerinnen schien das eigentlich freie Wochenende wohl eher entgegen zu kommen, sodass sich lediglich 6 Damen auf Seiten des FSV einfanden! Trainer Walther konnte aber selbst diesem Umstand etwas abgewinnen, denn so sollte das Spiel in Unterzahl trainiert werden!

Die übrig gebliebenen 6 Spielerinnen des FSV schien es auch nicht zu stören, was man an der heiteren Stimmung beim Einlaufen gut erkannte. Dann legten die Damen auch gleich los wie die Feuerwehr. Görsch tankte sich rechts durch, Flanke auf Dittrich, die dann im Nachstochern einen Tick zu langsam war. In der Folge bleibt der FSV die bessere Mannschaft, was hauptsächlich an der sehr gut aufgelegten Görsch liegt. Nach weiteren Schußchancen durch Bahr und Dittrich, lädt die Hintermannschaft des FSV dann erstmal die Gäste ein, ihr Glück beim Abschluss zu versuchen. Nachdem ein erster Versuch noch nicht viel Gefahr versprüht, muss nur eine Minute später Schlussfrau Jahn ihr ganzes Können zeigen, um einen Schuss aus Nahdistanz vorm Einschlag zu bewahren. Diese Aktion wirkte allerdings sofort als Wachmacher, wodurch die FSV-Damen in der Folge das Spiel wieder in die andere Hälfte verlagerten und Gefahr durch die ein oder andere gut getretene Ecke versprühten. Doch nicht eine Ecke, sondern ein gut getimter Ball aus dem Halbfeld von Bahr sollte dann die Führung bringen! Görsch lief Klasse ein und musste nur noch die Fußspitze hinhalten. 21. Minute

und da war die beruhigende Führung. Bis zur Halbzeit konnte dann vorallem das Sturmduo Dittrich-Görsch mit gelungen Aktionen aufwarten. Ihre guten Kombinationen konnten aber aufgrund fehlender Präzision im Abschluss keine weiteren Tore einbringen.

So ging es mit dem 1:0 in die Kabine. Man konnte im Großen und Ganzen recht zufrieden sein, denn trotz Unterzahl ließ man nur sehr wenig zu und konnte nach vorn immer wieder mit gutem Kombinationsspiel überzeugen. Einzig etwas mehr Ruhe im Aufbauspiel wünschte sich das geschulte Auge des Betrachters.

Anpfiff zum 2. Abschnitt und erneut legten die Platzherrinen rasant los. Keine zwei Zeigerumdrehung später konnte man schon zwei gute Chancen durch Bahr und Dittrich verbuchen. Doch dann war es erstmal soweit das man die allwöchentlichen 10 Sekunden Unachtsamkeit bei Keeperin Jahn begutachten konnte. Anstatt das Spiel breit zu machen, versuchte sie Abwehrchefin Kliemt zentral zu bedienen. Der missglückte Versuch landete aber direkt vor den Füßen einer Schmiedebergerin, die allerdings kein Profit daraus schlagen konnte. Direkt in der nächsten Aktion fand unsere Torfrau ihre gewohnte Sicherheit jedoch wieder zurück und parierte den folgenden Distanzversuch souverän. Nach einer weiteren Chance hüben und einer drüben dann die Entscheidung. Erneut eine stark getreten Ecke von Görsch und auf einmal zappelte das Netz. Nun die Frage: Konnte sich Dittrich für ihre gute Leistung belohnen? Oder unterlief der Gästeverteidigerin ein Eigentor? Recherchen nach dem Spiel ergaben, dass es wohl doch die gefürchtete Wange der FSV-Torjägerin war. Ganz vorbei war das Spiel allerdings noch nicht, denn die beiden Torfrauen sollten noch Chancen bekommen sich auszuzeichnen. Zu erst natürlich der Gast! Ein guter Versuch von Görsch konnte von der Schmiedeberger Torfrau stark entschärft werden. Mit dem Schlusspfiff, des sehr souveränen Schiedsrichters, durfte dann auch nochmal Jahn eingreifen und einen Versuch der auffälligsten Schmiedebergerin vereiteln.

Fazit: Die Damen des FSV konnten Selbstvertrauen für die kommende Aufgabe gegen Rookie Radeberg tanken. Man war auch in Unterzahl die aktivere Mannschaft und konnte vorallem durch das Sturmduo immer wieder Glanzpunkte setzen. Hinten ließ man auch nicht viel anbrennen. Weiter so, Mädels!

Der FSV spielte mit:
Jahn 1 - Bahr 3 , Kliemt 6 , Nitzsche 7 - Dittrich 11 , Görsch 13


Bericht: R. Rädisch

30.09.2015 18:41 Uhr
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Saisonstart nach Maß leider verpasst

Am 2. Spieltag der Saison musste unser FSV am Sonntag nach Goppeln zur SG Gebergrund! Nach dem Auftaktsieg in der Vorwoche musste das Trainerteam die ein oder andere Absage hinnehmen, sodass auf ...

Am 2. Spieltag der Saison musste unser FSV am Sonntag nach Goppeln zur SG Gebergrund! Nach dem Auftaktsieg in der Vorwoche musste das Trainerteam die ein oder andere Absage hinnehmen, sodass auf der Bank nur die leicht erkrankte Janine Lohse Platz nahm! Trotzdem wollte man den zum eigentlichen Saisonstart säumigen "Edelfans" bei ihrem ersten Spiel der Saison etwas bieten und gegen die Goppelnerinnen war es zudem in den letzten Jahren meist ein Duell auf Augenhöhe!

Pünktlich pfiff der im späteren Spielverlauf bis auf wenige kleinere Fehler souveräne  Schiedsrichter die Partie an! Doch so richtig wollten beide Mannschaften bei dem durchwachsenen Wetter nicht loslegen. So plätscherte das Spiel in den Anfangsminuten so vor sich hin. Viele Fehlpässe und unzählige Einwürfe prägten das Bild. Der FSV versuchte in den ersten Minuten defensiv sicher zu stehen und kam erst nach 12 Minuten durch Sophie Eckart zum ersten Abschluss! Doch mit dieser ersten Offensivaktion verlor man auch gleich mal die defensive Stabilität, sodass die Goppelnerinnen nur eine Minute später die Führung markieren konnten! Der FSV bekam zentral keinen Zugriff, weshalb die technisch begabte Nr. 12 der Gastgeber sich den Ball ohne große Probleme in Schußposition bringen konnte und diese mit einem beherzten Schuß zur Führung nutzte. Die Schlottwitzerinnen schüttelten sich kurz und waren nun um Spielkontrolle bemüht. Dabei hatte man Pech, als Kliemt eine gute Chance liegen ließ. Doch Mitte der ersten Hälfte ließen anscheinend bei den ersten schon die Kräfte nach und Goppeln war nun die bessere Mannschaft. Dies konnten auch die teils stark "übermotivierten Attacken" von Eckart nicht ändern, die dafür von ihrem Trainer die korrekte "Abkühlungspause" bekam! In der Folge konnte der FSV das Spiel einfach nicht mehr unter eigene Regie bringen und wollte sich wohl mit dem knappen Rückstand in die Pause retten! Doch da hatte man die Rechnung ohne Nr. 13 der Gastgeberinnen gemacht, die kurz vor der Pause 2-mal nicht entschlossen genug unter Druck gesetzt wurde und sich beide Male dafür bedankte und das Ergebnis in die Höhe schraubte! Kapitänin Jahn im Tor schaute wie schon beim 1:0 nur hinterher und so ging's mit 3:0 in die Kabine!

Halbzeitpause und die mitgereisten Zuschauer waren gespannt, ob der FSV hier noch eine Antwort parat hat oder sich seinem Schicksal ergibt!

15 Minuten später sollte es die Auflösung geben und diese schien vorerst auf eine spannende 2. Hälfte hinzudeuten! Die Schlottwitzer Mädels rafften sich auf und zeigten in den ersten Minuten, dass sie hier noch nicht geschlagen sind! Nur leider ging diese gute Phase genauso schnell vorbei, wie sie kam und damit ist die Geschichte der 2. Halbzeit auch recht schnell erzählt:
Im Schlottwitzer Spiel fehlte fortan das Selbstvertrauen. Niemand wollte so recht das runde Leder und wenn es dann doch mal vor einem der Schlottwitzer Füße lag, wollte man es auch möglichst schnell wieder los werden, anstatt Ruhe und Kontrolle in die eigenen Aktionen zu bringen. So kam von Schlottwitzer Seite nicht mehr viel und die Hausdamen schienen mit dem sicheren Sieg zufrieden. Zwei gute Aktionen der Goppelner Nr. 12 reichten somit um das Ergebnis noch ein wenig in die Höhe zu schrauben! Das war's dann aber auch von Halbzeit 2!

Abschließend muss man eingestehen, dass die Goppelner Damen in der Sommerpause einen weiteren Sprung nach vorn machen konnten, dessen Nachweiß unsere Frauen zumindest an diesem Tag schuldig blieben!
Nächste Chance es besser zu machen gibt's am Sonntag, den 04.10.15 um 14 Uhr zu Hause gegen Neuling Radeberg! Dazwischen liegen 2 Trainingswochen und das Testspiel am Sonntag, den 27.09.15 um 14 Uhr gegen Schmiedeberg!

Der FSV spielte mit:
Jahn 1 - Bahr 3 , Görsch 13 , Nitzsche 7- Kliemt 6 (Lohse 10) , Eckart 8 , Dittrich 11


Bericht: R. Rädisch

30.09.2015 18:11 Uhr
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